Heute begann unser Tag ganz entspannt mit einem gemeinsamen Frühstück. Danach machten wir uns auf den Weg zum Vishnu Mandir, einem der größten hinduistischen Tempel in Toronto.
Schon als wir auf den Parkplatz fuhren, war ich überwältigt.
Vor uns erhoben sich die großen Statuen von Shiva, Hanuman sowie Radha und Krishna. Sie waren wunderschön gestaltet und strahlten eine besondere Ruhe aus. Ich hatte sofort einen richtigen „Wow-Moment“.
Auch das Wetter hätte nicht schöner sein können. Die Sonne schien, es waren angenehme 25 Grad und ein leichter Wind machte den Tag perfekt.
Alle waren gut gelaunt und freuten sich auf den Besuch.
Im Tempel fand gerade eine Arti statt. Die Gebete, die Musik und die friedliche Atmosphäre haben mich tief berührt. Es war ein Ort, an dem man für einen Moment den Alltag vergessen konnte.
Besonders beeindruckt hat mich die Herzlichkeit der Menschen.
Viele indische Familien begegneten uns mit einem freundlichen Lächeln. Einige luden uns sogar ganz selbstverständlich zum gemeinsamen Mittagessen ein.
Diese Gastfreundschaft hat mich sehr bewegt.
Natürlich nahmen wir die Einladung dankbar an.
Das Essen war sehr lecker und wurde mit viel Liebe zubereitet. Solche Momente zeigen mir immer wieder, wie schön Gemeinschaft sein kann.
Nach dem Essen schauten wir uns noch den kleinen Tempelladen an und gingen zum Informationsschalter. Dort machten wir eine kleine Spende und bedankten uns für die herzliche Aufnahme.
Natürlich entstanden auch wieder viele Fotos, damit wir diese schönen Erinnerungen festhalten können.
Mit einem glücklichen Gefühl verließen wir den Tempel.
Da das Wetter weiterhin so angenehm war, fuhren wir anschließend noch einmal zum Woodbine Beach.
Die Kinder spielten voller Begeisterung im Sand und am Wasser. Es ist erstaunlich, wie viel Energie sie haben. Sie konnten stundenlang spielen und hatten immer noch gute Laune.
Ich gönnte mir wieder eine kleine Pause und schlief eine Weile in der warmen Sonne.
Als die Sonne langsam unterging, machten wir uns auf den Heimweg.
Zu Hause duschten wir alle und ich kochte Hähnchen mit Kartoffeln für die ganze Familie.
Es war schön zu sehen, dass alle satt und zufrieden waren.
Am Abend kehrte langsam Ruhe ein.
Als ich schließlich im Bett lag, dachte ich noch einmal an diesen Tag zurück.
An den beeindruckenden Tempel.
An die freundlichen Menschen.
An das gemeinsame Essen.
An das Lachen der Kinder.
Und ich wusste:
Es sind nicht nur die Orte, die eine Reise besonders machen.
Es sind die Menschen, die Herzlichkeit und die gemeinsamen Momente, die für immer im Herzen bleiben.
