Rinas Kanada-Tagebuch – Tag 4: Ein Tag am Woodbine Beach

Heute sind wir alle früh aufgestanden. Nach dem Duschen und einem gemeinsamen Frühstück machten wir uns bereit für unseren ersten richtigen Ausflug.

Wir packten ein paar Sachen zusammen und fuhren zum Woodbine Beach, der nur wenige Kilometer von unserer Unterkunft entfernt liegt.

Schon die Autofahrt war ein Erlebnis.

Wir saßen alle zusammen in unserem großen Auto, lachten, unterhielten uns und hörten Musik. Unterwegs machte Sunny noch einen kleinen Umweg, damit wir die Skyline von Downtown Toronto sehen konnten.

Die hohen Gebäude wirkten beeindruckend. Es war schön, die Stadt zum ersten Mal so vor sich zu sehen.

Am Strand angekommen verbrachten wir den ganzen Tag dort.

Die Kinder liefen sofort los, spielten im Sand und badeten im Wasser. Sie hatten so viel Freude, dass sie mich schließlich sogar bis zum Hals im Sand eingebuddelt haben. Wir mussten alle herzlich lachen.

Natürlich wurden auch viele Fotos gemacht, damit wir uns später an diesen schönen Tag erinnern können.

Im Wasser waren zwar viele Algen, aber das störte die Kinder überhaupt nicht. Sie hatten ihren Spaß und genossen jede Minute.

Ich selbst habe mir zwischendurch eine kleine Pause gegönnt und sogar am Strand geschlafen. Das Rauschen der Wellen, die warme Sonne und die angenehme Luft taten richtig gut.

Mittags aßen wir gemeinsam leckere Pizza.

Alle waren gut gelaunt und genossen einfach das Zusammensein.

Am späten Nachmittag, gegen 16 Uhr, machten wir uns langsam auf den Rückweg. Bis zu unserem Auto war es noch ein längerer Spaziergang. Mit den Kindern dauerte alles etwas länger, aber gerade das machte den Tag so entspannt.

Das Wetter war einfach wunderbar – etwa 25 Grad, sonnig und angenehm. Nicht zu heiß und nicht zu kalt.

Wieder in unserer Unterkunft angekommen, duschten wir alle und tranken anschließend gemeinsam Tee.

Den Abend verbrachten wir gemütlich im Wohnzimmer.

Didi und ich spielten noch ein paar Runden Karten, während die anderen sich unterhielten oder einfach entspannten.

Nach und nach gingen alle schlafen.

Als ich schließlich im Bett lag, fiel mir plötzlich etwas auf.

Ich hatte den ganzen Tag keine Kopfschmerzen.

Das passiert mir nur sehr selten.

Vielleicht lag es an den angenehmen Temperaturen.

Vielleicht an der frischen Luft.

Oder einfach daran, dass ich mich hier so wohlfühle.

Kanada fühlt sich für mich ruhig, freundlich und leicht an.

Ich kann es nicht genau beschreiben, aber hier wirkt vieles entspannter.

Und genau dieses Gefühl nehme ich heute mit ins Bett.

Manchmal merkt man erst in der Ruhe, wie gut einem ein Ort wirklich tut.

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